Berufs- und Studienorientierung

Beschluss
Titel
Berufs- und Studienorientierung
Beschlussdatum
keine Angabe

Dateiname
688_Beschl_02-BOSO.pdf
Dateityp
PDF
Dateigröße
118.98kb
Erstelldatum
23.04.2020 03:55 Uhr
Änderungsdatum
18.05.2020 09:07 Uhr
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Beschluss_688_02 – BOSO an beruflichen Schulen - Seite | 1

Hamburg, 21. Januar 2020

Beschluss 688-02 – Berufs- und Studienorientierung an Berufsschulen
Die Elternkammer hat auf ihrer Sitzung am 21.April 2020 wie folgt beschlossen:

Die Elternkammer Hamburg fordert die Schulbehörde auf, dafür Sorge zu tragen, dass berufliche
Orientierung grundsätzlich für jeden Schüler stattfindet.

Das BOSO Konzept für Berufsschulen ist so anzulegen, dass SchülerInnen gemäß ihren Neigungen
in Ihren Orientierungsbemühungen unterstützt werden.

Begründung
Zur Verbesserung des Übergangs hatte der Senat ein umfangreiches Reformpaket verabschiedet.
Dazu zählt das neue Unterrichtsfach „Berufs- und Studienorientierung“, das eingeführt wurde. Unter
der Anleitung der Lehrkräfte bereiten sich die Schülerinnen und Schüler hier auf den Übergang in
die Arbeitswelt vor, analysieren ihre Berufswünsche, ihre beruflichen Möglichkeiten sowie ihre Stär-
ken und Schwächen und absolvieren Praktika in Hamburger Betrieben und Einrichtungen.

Im Fokus hierbei stehen vor allem die Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufen 8, 9 und 10 in
Hamburg, die die Schule mit dem Ersten (ESA) oder Mittleren Schulabschluss (MSA) verlassen so-
wie Schüler und Schülerinnen, die keinen Abschluss erwerben.

Die Berufsschulen wurden bei der Konzeptentwicklung außer Acht gelassen.

Damit der Berufswahlprozess Hamburger Schüler wirksam gestaltet werden kann ist es ebenso
wichtig, auch Schüler der Berufsschule für den beruflichen Fortgang zu unterstützen.

Laut Hamburger Bildungsoffensive (vom September 2009) ist eine enge Abstimmung und Koopera-
tion der Schulen, der Agentur für Arbeit, den Betrieben der Hamburger Wirtschaft sowie den Praxis-
einrichtungen und pädagogischen Institutionen notwendig, um die Berufswegentscheidung zu voll-
ziehen. Geschieht dies nicht oder nur unzureichend, führt dies zu falscher Orientierung oder gar zu
späteren Abbrüchen von Ausbildung oder Studium.

Ziel ist es daher, Schülerinnen und Schülern einen erfolgreichen Start in die Arbeits- und Berufswelt
zu ermöglichen, für ein Studium zu qualifizieren oder ihre berufliche Laufbahn voranzubringen.


Antragssteller:
Diana Keller
Elternkammer Hamburg – Ausschuss für berufliche Schulen
d.keller@elternkammer-hamburg.de